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21.02.2007.
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Fastenzeit
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01.01.2006.
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FASTENZEIT

Am Aschermittwoch bekommen die Christen ein Kreuz aus der Asche auf der Stirn. Damit beginnen sie die Zeit der Vorbereitung auf das Hochfest der Auferstehung Christi. Die Aschenbestreung in der Kirche hat ihre Ursprung in der alten Zeit, als die Menschen - in Anlegung an die Vertreibung aus dem Paradis (vgl. Gen 3) - die sich einer schweren Sünde schuldig gemacht haben, zum Beginn der Bußzeit aus der Kirche vertriben wurden.

Sie begannen ihre Versönung mit der Gemeinde, in dem sie ein Bußgewand anzogen und mit Asche bestreut wurden.
Die Praxis de allgemeinen Aschenbestreung konnen wir verfolgen seit dem 11. Jh. Die Gläubigen namen dieses Zeischen der Buße auf sich aus Solidarität mit den Büßern und zum Zeichen der Buße und Umkehr. Das erste Gebet zur Aschensegnung stammt aus dem 11. Jahrhundert. Die Vorschrift, die Palmzweige des Vorjahres für die Aschengewinnung zu verwenden, stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Mit diesem Ritual wird der Mensch in seiner traditionellen Bedeutung an die Vergänglichkeit des Lebens erinnert: „Gedenke Mensch, dass du aus Staub bist, und zum Staub wirst du zurückkehren“ (Gen 3,19), aber dieses Zeichen weist auch auch im neutestamentlichen Programm auf den Aufbruch des Himmelreiches und den damit verbundenen Aufruf zur Umkehr, zur Änderung des gesamten Lebensart auf das Bessere: „Kehrt um und glaubt dem Evangelium“ (Mk 1,15).
Die Fastenzeit ist in der katholischen Kirche die Zeit der Buße. Das ist der Weg der Vorbereitung jedes Einzelnen auf die Begegnung mit dem Herrn. Das Vorbild für die Buße ist den Christen Jesus Christus, der Messias und der Meister. Bevor er in der Öffentlichkeit aufgetreten ist, verbrachte er vierzig Tage in der Wüste im Fasten und Gebet, ausgeliefert den Gefahren der Wüste und Versuchungen des Bösen.
Die katholischen Christen tun in der Fastenzeit die Werke der Buße und Barmherzigkeit. Hier geht es nicht nur um das Verzichten auf Genuss von mancher Nahrung oder Trank, sondern um die richtige Einstellung, um die Erneuerung des Taufbundes und um die Bereitschaft zu teilen und zu helfen allen, die unserer Hilfe bedürfen.
Die Katholiken haben die Pflicht zu fasten nur noch am Aschermittwoch und am Karfreitag. Aber auf das Opfer sollen wir immer bereit sein. Wenn wir auf etwas verzichten, und damit manches ersparrt haben, dann ist es auch ein Zeichen des Fastens, dass wir damit etwas Gute tun. Eine Form des Fastens und der Buße ist die Ausübung der Werken der Barmherzigkeit: Kranke besuchen oder einfach freundlich zu den Menschen sein, denn heutzutage erwarten viele von uns ausgestreckte Hand, ein Wort der Verzeiung, der Versönung oder des Trostes.

Die Botschaft des Papstes können Sie lesen hier