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Gottesdiener Josip (Josef) Stadler
Erzbischof von Vrhbosna (Sarajevo)
Gründer der Kongregation der Dienerinnen vom Kinde Jesu


Josip Stadler wurde am 24. Januar 1843 in Slavonski Brod (Kroatien) in einer armen katholischen Handwerkerfamilie geboren. Seine Eltern waren ?uro Stadler und Marija, geb. Balošiæ. Als er 11 Jahre alt war, starben beide kurz nacheinander, so dass er und seine Geschwister Waisenkinder wurden. Man brachte sie in verschiedenen Familien in Slavonski Brod unter. Josip kam zur Familie des Schneiders Matija Oršiæ. Er ging schon in seiner Heimatstadt zur Schule; später setzte er seine Ausbildung im Erzbischöflichen Waisenhaus in Požega und in Zagreb fort, wo er das Gymnasium besuchte. Als Priesteramtskandidat des Erzbistums Zagreb durfte er zum Studium nach Rom und erlangte an der Gregoriana auch den Titel eines Doktors der Philosophie und der Theologie.
Im Jahre 1868 wurde er in Rom zum Priester geweiht. Nach der Weihe kehrte er nach Zagreb zurück, wo er zuerst als Gymnasiallehrer im Seminar und dannach als Universitätsprofessor an der Katholischen Theologischen Fakultät tätig war.
Im Jahre 1881 ernannte ihn Papst Leo XIII. zum ersten Erzbischof des wieder errichteten Erzbistums von Vrhbosna (Sarajevo). Mit apostolischem Eifer wirkte Stadler in allen Bereichen des Lebens. In Sarajevo baute er den Dom, das Priesterseminar mit der Kirche der hll. Kyrill und Methodius, die Gebäude für das Domkapitel und das Ordinariat. In Travnik entstanden durch seine Initiative das Knabenseminar und das Gymnasium; gleichzeitig baute er in anderen Orten des Bistums mehrere Kirchen und Frauenklöster. Er gründete die Frauenkongregation der “Dienerinnen vom Kinde Jesu”. Die Schwestern sehen ihre Aufgabe in der Sorge für Waisenkinder und für alte arme und verlassene Menschen.
Josef Stadler hatte immer ein Herz für Menschen, die in Not waren. So errichtete er in Sarajevo die Waisenhäuser “Betlehem” und “Egipat” und ein Heim für obdachlose und verlassene alte Frauen. Das Volk bezeichnete und verehrte ihn als den “Vater der Armen”. Man kann sagen, dass er der Erneuerer Bosniens und der Herzegowina war.
Er selbst lebte ein heiligmäßiges Leben, das von Gebet und Nächstenliebe getragen und von vielen Tugenden geprägt war. Als großer Verehrer des allerheiligsten Herzens Jesu stellte er das Erzbistum unter seinen besonderen Schutz . Auch die selige Jungfrau Maria und den hl. Josef verehrte er sehr.
Josip Stadler starb am Fest der Umbefleckten Empfängnis Mariä, 8. Dezember 1918, im 75. Lebensjahr und wurde im Dom zu Sarajevo beigesetzt. Am 12. April 1997 betete Papst Johannes Paul II. an seinem Grab. Der Prozess für seine Seligsprechung wurde am 20. Juni 2002 in Sarajevo eingeleitet.

GEBET

Vater unser, Du bist die Quelle und der Ursprung des Lebens und der Freude; von Dir kommt jede gute Gabe. Du hast Deinen Diener Bischof Josef Stadler zum Hirten der Kirche von Vrhbosna bestellt. Als “Vater der Armen” diente er Dir und den Menschen mit ganzer Hingabe und verkündete in Liebe die frohe Botschaft des Heiles. Er sah in jedem Menschen, besonders in den Kleinen, Armen und Bedürftigen, seine Schwestern und Brüder in Deinem geliebten Sohn Jesus Christus. Wir bitten Dich, dass Du Deinen Diener zur Ehre der Altäre erhöhen mögest. Sein Beispiel sei für uns ein Vorbild, seine Lehre verlässliche Stütze und seine Fürsprache Hilfe und Trost. Wir bitten Dich, gewähre uns durch seine Verdienste deine Gnade, damit wir Dir alle Tage unseres Lebens treu dienen und auf dem Weg des Heiles voranschreiten. Darum bitten wir Dich durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen.
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Wer durch die Fürsprache des Dieners Gottes Josef Stadler in seinem Gebet erhört wird oder eine besondere Gnade von Gott bekommt, wird gebeten, dies an folgende Adresse zu schreiben:

Postulatur des Gottesdieners Josefi Stadler
Josipa Stadlera 5, BiH ? 71000 Sarajevo
Email: stadler@lsinter.net
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Mit Genehmigung des Erzbischöflichen Ordinariates in Sarajevo vom ……. 2002.